Der Frühling ist da. Die Tage werden länger. Und die Temperaturen steigen! Es ist Zeit für Training im Freien!
Mit dem Frühling kommen auch die Allergien und damit einige Atemprobleme, die viele Fitnessbegeisterte und sogar Athleten beeinträchtigen können.
Wenn du also ein Personal Trainer bist, der Unterricht gibt, solltest du besonders vorsichtig sein und deinen Athleten verlässliche Beratung bieten!
👉 Worauf solltest du bei Athleten mit solchen Problemen achten?
👉 Und wie kannst du den Trainingsplan deines Athleten anpassen?
Motivation ist alles... aber der Rat eines Arztes ist entscheidend!
Zunächst einmal, wenn jemand deinem Athleten sagt, dass Asthma beispielsweise eine Behinderung sein kann und Sport zu kompliziert sei, bemühe dich nach Kräften, das Gegenteil zu beweisen.
Ja, Asthma und Allergien können einschränkend sein, vor allem wenn die Symptome sich verschlimmern. Aber das passiert nur, wenn keine angemessene medizinische Betreuung vorhanden ist. Laut dem Portugiesischen Asthmaverband haben etwa 40% der Patienten mit Rhinitis Asthma und 80% der Asthmatiker leiden an Rhinitis.
Wenn dein Athlet also Atemprobleme hat oder vermutet, welche zu haben, raten Sie ihm, einen Arzt aufzusuchen, der alle Bedingungen beurteilen und ihm helfen kann, die Krankheit(en) zu kontrollieren. Bei Athleten mit gleichzeitiger Asthma- und allergischer Rhinitis ist die Asthmakontrolle essenziell für eine Sportausübung ohne bedeutsame Einschränkungen. Tatsächlich hilft regelmäßiges körperliches Training, mittelschwere bis schwere Asthmafälle zu verhindern.
Doch einer der wichtigsten Antriebe für den Athleten ist trotz allem die Motivation: Die Symptome von Asthma und Rhinitis sind äußerst einschränkend. Als Personal Trainer solltest du deine Haltung zwischen Verständnis und dem nötigen Anstoß ausbalancieren, damit der Athlet den Plan einhält.
Du solltest jedoch keine Therapien oder Medikamente wie Inhalatoren oder Antihistaminika empfehlen: solche Empfehlungen sollten vom behandelnden Arzt deines Athleten gegeben werden, und der Plan sollte gemeinsam erstellt werden.
Im Sport gibt es keine Grenzen!
Es gibt auch die Vorstellung, dass es „verbotene“ oder zumindest nicht empfohlene Sportarten für Asthmatiker oder Allergiker gebe.
Nun... diese Ansicht hat einen gewissen Grund: Tatsächlich bergen einige Sportarten wie Radfahren, Wintersport, Laufen, Tauchen oder Bergsteigen (besonders bei letzteren) ein höheres Risiko für Asthmasymptome als andere. Hier empfehlen Ärzte eine Reihe von Maßnahmen und manchmal auch Einschränkungen bei diesen Sportarten.
Die Regel ist jedoch, dass Sportler mit Asthma oder Rhinitis eine Sportart wählen sollten, die ihnen Spaß macht, und die ärztlichen Anweisungen befolgen sollten. Wenn sie gerade erst mit dem Sport beginnen, sollten sie Sportarten wählen, die besser zu ihrer Krankheit passen. Wählen sie einen anderen Sport, sollte das unterstützt werden, denn es gibt beim Sport keine Grenzen. Und es gibt dutzende olympische Athleten, die Asthma haben.
Als Personal Trainer spielst du eine wichtige Rolle auf diesem Weg. Du solltest deinem Athleten die Notwendigkeit vermitteln, ärztliche Anweisungen genau zu befolgen und betonen, wie wichtig körperliche Betätigung für die Krankheitskontrolle ist.
Abschließende Überlegungen
Asthma und Allergien sind keine Hindernisse für sportliche Betätigung. Im Gegenteil: sie werden sogar empfohlen, um die Erkrankung zu kontrollieren und das Leben jedes Athleten zu verbessern.
Als Fachkraft im Fitnessbereich solltest du genau diese Botschaft vermitteln: Es ist möglich, Sport zu treiben, die Ziele im Trainingsplan zu erreichen und gleichzeitig eine potenziell einschränkende Erkrankung unter Kontrolle zu halten.
Hier bei BOOMFIT glauben wir, dass Sport für alle da ist: Das treibt uns täglich an, Inhalte wie diesen zu erstellen und Personal Trainer mit Ausrüstung und Zubehör zu unterstützen, die Leben verändern. Und wenn du Hilfe brauchst, steht dir unser Team jederzeit zur Verfügung.
Viel Erfolg beim Training!


