In diesem März feiert BOOMFIT die Stärkung der Frauen mit der Bewegung #EmpowerementWomenBoomfit. Es ist unsere Art, die Rolle dieses außergewöhnlichen Wesens in der Welt hervorzuheben, das weiterhin für eine gerechtere und gleichberechtigte Gesellschaft kämpft.
Es gibt jedoch noch viele Hindernisse zu überwinden. Und im Fitnessbereich ist das keine Ausnahme!
In diesem letzten Artikel, Teil unserer Bewegung, bringen wir ein sehr wichtiges Thema für die Frau zur Sprache: die Schwangerschaft!
Für viele Frauen ist dies ein besonderer Moment, in dem neues Leben entsteht. Es ist eine Zeit voller Herausforderungen und vieler Veränderungen im Leben und im Körper der Frau.
Aber auch für das Umfeld ist es eine Phase der Veränderung. Und du, als Personal Trainer, musst Anpassungen und Änderungen im Trainingsplan deiner angehenden Mama-Athletin vornehmen.
👉 Welche Anpassungen sollten vorgenommen werden?
👉 Welche Art von Übungen sind am besten geeignet?
👉 Wie lässt sich Schwangerschaft und Trainingsplan mit Zielen und Vorgaben in Einklang bringen?
„Schwangerschaft ist keine Krankheit!“
Schwanger zu sein ist ein wichtiger Moment im Leben einer Frau. Sie durchlebt körperliche und psychologische Veränderungen, die ihr tägliches Leben stark beeinflussen und somit auch die Gesundheit des Fötus. Es ist eine untrennbare Verbindung zu jedem Zeitpunkt.
Aber ist Schwangerschaft ein Zustand der Unfähigkeit? Ganz und gar nicht! Wie das Sprichwort sagt: „Schwangerschaft ist keine Krankheit!“.
Zum Beispiel untersuchte 2019 eine Studie der University of Alberta in Kanada gemeinsam mit der Canadian Society for Exercise Physiology, die „Canadian Guideline for Physical Activity throughout Pregnancy“, die verfügbare Literatur in Englisch, Spanisch und Französisch zum Thema Bewegung während der Schwangerschaft. Sie kam zu dem Schluss, dass außer bei ärztlich angezeigten Gründen oder begleitenden Erkrankungen Schwangere während der gesamten Schwangerschaft weiterhin moderat intensiv trainieren sollten. Die Forscher empfehlen sogar mindestens 150 Minuten (kumulativ) körperliche Aktivität pro Woche „um klinisch signifikante Gesundheitsvorteile und eine Verringerung von Komplikationen während der Schwangerschaft zu erzielen“. Trotz dieser Mindestdauer wird von Experten empfohlen, dass körperliche Aktivität täglich erfolgen sollte.
Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass es Situationen geben kann, in denen das Training mit dem Gynäkologen besprochen werden muss oder sogar vorübergehend eingestellt werden sollte, da es Risiken für Mutter und Fötus bergen kann. Alle Fälle sollten individuell betrachtet werden, wobei du, deine Athletin und der betreuende Gesundheitsfachmann gemeinsam die nächsten Schritte festlegen sollten.
Wie passe ich das Training meiner Athletin an ihre Schwangerschaft an?
Nachdem alle Fragen geklärt sind, ist es Zeit, den Trainingsplan an die neue Situation deiner Athletin anzupassen. Die Trainingsintensität sollte mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft angepasst werden, wobei im ersten Trimester intensivere Übungen (wie aerobisches Training und Dehnübungen) möglich sind, während im letzten Trimester der Fokus auf Atem- und Beckenbodenübungen liegt.
Atembewusstseins- und Beckenbodenübungen (wie Kegel-Übungen) werden ebenfalls sehr empfohlen, da sie die Vorbereitung auf eine gesunde Geburt unterstützen und helfen, die Kontinenz von Blase und Darm zu erhalten, zum Beispiel zur Vorbeugung von Harninkontinenz. Die Einbeziehung von Yoga und Pilates in den Trainingsplan sollte ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Wenn du jedoch bemerkst, dass deine Athletin Symptome wie Bauchschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Krämpfe oder im schlimmsten Fall Blutungen zeigt, solltest du aus Sicherheitsgründen die Trainingseinheiten unterbrechen und eine schnelle Konsultation beim Gynäkologen empfehlen.
Abschließende Überlegungen
Die Schwangerschaft ist einer der wichtigsten und herausforderndsten Abschnitte im Leben einer Frau. Für einen Personal Trainer bedeutet diese neue Realität ebenfalls eine Herausforderung, die Ziele des Trainingsplans müssen angepasst werden.
Die Schwangerschaft einer Athletin ist jedoch kein großes Problem: mit der richtigen Beratung und Unterstützung durch Fachärzte bringt diese Zeit positive Wirkungen für die werdende Mutter und ermöglicht es ihr, und auch nach der Schwangerschaft aktiv zu bleiben.
Deine Rolle als Personal Trainer ist es, die richtigen Empfehlungen zu geben, Gesundheit zu erhalten und regelmäßige körperliche Aktivität zu fördern. Die Rolle von BOOMFIT ist es, dir die besten Geräte und Zubehörteile bereitzustellen, damit du dieses Ziel verfolgen kannst – das treibt uns jeden Tag an. Und falls du Fragen hast, steht dir unser Team jederzeit zur Unterstützung bereit!
Viel Erfolg beim Training!


