Jeder kennt die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit. Doch vor wenigen Tagen wurde eine neue Untersuchung zur Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und möglichen zellulären sowie molekularen Veränderungen im Körper veröffentlicht.
Ob beim Laufen, Gehen oder Training im Fitnessstudio – egal, welche Aktivität, körperliche Bewegung hilft tatsächlich dabei, die körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern! Als wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens ist es wichtig, die Signale des Körpers zu „hören“ und zu erkennen, was er braucht, um das Training an die Bedürfnisse der Sportler anzupassen.
Kennst du die molekularen Veränderungen, die bei körperlicher Aktivität im Körper stattfinden?
Laut der Zeitschrift Visão hat ein Forscherteam eine Gruppe junger erwachsener Mäuse untersucht, um die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf den Organismus zu entdecken. Das Team des Konsortiums „Molecular Transducers of Physical Activity Consortium“ (bekannt als MoTrPAC) nutzte eine Reihe von Labortechniken, um die molekularen Veränderungen zu analysieren, die durch acht Wochen intensiven Trainings hervorgerufen werden.
Die Forschung zeigt, dass alle getesteten Körpergewebe auf das Training reagieren, mit insgesamt mehr als 35.000 biologischen Molekülen, die sich als Reaktion auf Ausdauertraining im Laufe der Zeit anpassen, einschließlich Geweben von Organen, die normalerweise nicht mit Bewegung in Verbindung gebracht werden. Besonders interessant waren die weitreichenden Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Organismen, die das Gehirn, die Nebennieren, die Lunge und das Fettgewebe betreffen.
Zwar wurde die Studie an Mäusen durchgeführt, doch eröffnet sie die Tür zu weiteren Studien am Menschen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, Sportler beider Geschlechter in zukünftigen Untersuchungen einzubeziehen, um die Rolle der körperlichen Bewegung für die Gesundheit besser zu verstehen. Die Erkenntnisse aus dieser Studie werden Forscher auch bei der Analyse von Daten einer weiteren bereits laufenden Studie am Menschen unterstützen, die untersucht, wie der Körper auf Bewegung reagiert – und zwar auf breiterer Basis über längere Zeit und mit verschiedenen Parametern.
Zur Beantwortung der Frage im Titel dieses Artikels:
👉 Körperliche Bewegung tut der Gesundheit gut, weil sie nicht nur die Muskeln beeinflusst: Sie wirkt sich positiv auf andere Organe im Körper aus, reguliert das Immunsystem und hilft bei der Kontrolle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Lebererkrankungen. Die Studie zeigte sogar, dass die Leber, die nicht direkt am Training beteiligt ist, positive Veränderungen erfährt, die die Gesundheit verbessern und Auswirkungen auf die Entwicklung von Behandlungen für nicht-alkoholische Lebererkrankungen haben können.
So lässt sich sagen, dass körperliche Bewegung eine Möglichkeit ist, den gesamten Körper zu aktivieren, mit positiven Auswirkungen auf allen Ebenen ohne Ausnahme.
Wie schafft man eine Trainingsroutine, die leicht beizubehalten ist?
Trotz vieler Fitnessprofis und kontinuierlicher Studien, die die Bedeutung von Bewegung betonen, schaffen es viele Sportler nicht, nachhaltige Trainingsroutinen aufzubauen.
Oft liegt das nicht an mangelndem Engagement, sondern an fehlender Strategie. Wenn du also einen Sportler betreust, geben wir dir hier einige Tipps.
👉 Prioritäten setzen
Die Definition dessen, was beim Training am wichtigsten ist, kann der Schlüssel zur Schaffung einer erfolgreichen Routine sein! Bespreche mit deinem Sportler, welche Ziele er erreichen möchte: Gewichtsverlust, Muskelaufbau, Verbesserung der kardiorespiratorischen Ausdauer, Stressabbau oder einfach aktiver sein.
Diese Prioritäten helfen bei der Gestaltung einer passenden Trainingsroutine!
👉 Planung
Ein Trainingsplan ist essenziell für die Sicherstellung von Konsequenz. Deine Unterstützung als Personal Trainer bei der Trainingsplanung kann entscheidend sein, denn der Plan legt alles fest, was nötig ist, um die Ziele zu erreichen: Dauer, Frequenz und Intensität des Trainings.
👉 Flexibilität
Es läuft nicht immer alles wie geplant – und das ist vollkommen in Ordnung! Wichtig ist, dass wir Trainingszeiten und Trainingsformen bei Bedarf anpassen, um sie in unsere Alltagsroutine und unvorhergesehene Ereignisse einzubinden. Das Ziel ist, Fehlzeiten zu vermeiden und offen zu bleiben für einen kürzeren oder veränderten Ablauf, die Anpassung des Trainings bei Ermüdung oder eine Neubewertung des Plans.
Denk daran, jeder Sportler ist einzigartig, und Bewegung sollte eine Zeit sein, in der er sich wohlfühlt, nicht eine „Strafe“: Wohlbefinden beim Training ist ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Routine.
Fazit
Zwar sind noch viele Studien nötig, um das genaue Ausmaß der Auswirkungen von Bewegung auf den Körper zu verstehen. Aber was wir bereits wissen und welche positiven Veränderungen sowohl Körper als auch Geist von Sportlern erfahren, macht körperliche Bewegung zu einem Instrument für Wohlbefinden und Gesundheit.
Bei BOOMFIT ist genau das unsere tägliche Motivation: Menschen durch Bewegung glücklicher zu machen. Wenn du also Profi bist und Unterstützung bei der Einrichtung oder Renovierung deines Fitnessstudios oder Fitnessbereichs benötigst, sprich mit uns: Wir haben ein Portfolio an Ausrüstung und Zubehör, das dir bei dieser Aufgabe helfen wird!
Viel Erfolg beim Training!


